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Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf

Meine Interessen und Fähigkeiten

Wer seine Interessen kennt und weiss, was ihm liegt, hat es einfacher bei der Studienwahl.

  • Beobachten Sie sich: Welche Fächer in der Schule interessieren Sie? Welche Themen – auch ausserhalb der Schule – fesseln Ihre Aufmerksamkeit? Bei welchen Tätigkeiten vergessen Sie Ort und Zeit und befinden sich im «Flow»?
    Was Sie interessiert, damit beschäftigen Sie sich meist auch gern. Dadurch entwickeln Sie besondere Fähigkeiten: Was können Sie gut? Worauf sind Sie stolz? Wofür werden Sie von anderen gelobt? Wofür werden Sie um Rat gefragt?
    Welche Erfahrungen aus Hobby, Verein, Nebenjob, Praktikum, Projekt- oder Maturaarbeit etc. weisen auf Ihre spezifischen Interessen und Fähigkeiten hin?
  • Absolvieren Sie einen Interessentest: Der Online-Test auf was-studiere-ich.de (bei Präferenz für ein Studium an einer Fachhochschule: www.was-studiere-ich.ch) hilft Ihnen, Ihren Interessen auf die Spur zu kommen. Mit dem Studien-Interessen-Check können Sie in Erfahrung bringen, welche Studiengänge Ihre bevorzugten Interessengebiete beinhalten.
  • Sprechen Sie mit Ihnen nahestehenden Personen: Gespräche mit Ihren Freunden und Kolleginnen, Eltern oder Lehrpersonen helfen Ihnen, Ihre Wahrnehmung von sich selbst zu überprüfen und zu ergänzen.

 Unterziehen Sie jedes Ihrer Interessen dem «reality check»

  1. Informieren Sie sich über dazu passende Ausbildungen und Berufe.
  2. Besuchen Sie Info-Veranstaltungen.
  3. Führen Sie Gespräche mit Studierenden und Berufsleuten.
  4. Gehen Sie schnuppern und besuchen Sie Vorlesungen.
  5. Absolvieren Sie ein Self-Assessment passend zum Studiengang (Zusammenstellung)
  6. Vergleichen Sie Studieninhalte und Module via Websites der Hochschulen oder für die Unis über das Vorlesungsverzeichnis. Bei der ETH können Sie online Studiengänge vergleichen.

Die Gründe für dieses Gefühl der fehlenden Begeisterung sind vielschichtig. Es gibt verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen:

  • (Nochmalige) Auseinandersetzung mit konkreten Inhalten. Besuchen Sie Info-Veranstaltungen. Führen Sie Gespräche mit Studierenden und Berufstätigen und absolvieren Sie einen Interessenstest.
  • Legen Sie eine Pause vom Schulalltag ein. Absolvieren Sie ein Zwischenjahr, bevor Sie sich für eine weitere Ausbildung entscheiden. Gönnen Sie sich neue Erfahrungen, sei es beim Jobben, auf Reisen oder in einem Sozialeinsatz. Ideen finden Sie auf unserem Infoblatt «Zwischenjahr nach Schule oder Lehre».
  • Ist ein Studium wirklich das Richtige? Es gibt viele Alternativen zu einem Studium. Auf unserem Infoblatt Alternativen zu Uni und ETH haben wir diese zusammengestellt.

Wir haben die wichtigsten Unterschiede zwischen diesen zwei Hochschultypen in einer Tabelle zusammengestellt. Welche der verschiedenen Eigenschaften sagen Ihnen mehr zu?

Fachhochschule FH / Pädagogische Hochschule PHUniversität / ETH
Eher anwendungsorientiert, starker Praxisbezug Eher Grundlagenwissen, Zusammenhänge, Theorien
Stärker strukturiert, Monofächer Je nach Studienrichtung individuelle Fächerkombination möglich
Studium in Klassen Studium in grossen Gruppen
Regelabschluss: Bachelor Regelabschluss: Master
Berufswege nach dem Studium meist klarer definiert Berufswege nach dem Studium meist offener und vielfältig
Zulassung i. d. R. mit 1 Jahr Praktikum, oft Eignungsabklärung i. d. R. direkte Zulassung (ausser Medizin, Sport)

Wenn Sie nicht sicher sind, können der Besuch von Info-Veranstaltungen vor Ort und Gespräche mit Studierenden hilfreich sein. Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie auch auf dem Infoblatt Uni oder Fachhochschule

Auf der Webseite www.berufsberatung.ch werden bei jeder Studienrichtung die notwendigen Anforderungen beschrieben. Sie erhalten so einen ersten Eindruck, was von Ihnen im Studium gefordert wird.

Auf den Webseiten der einzelnen Hochschulen finden Sie ebenfalls Informationen zu den Anforderungen des jeweiligen Studienganges. Bei Aufnahmeverfahren und Eignungsabklärungen vor Studienbeginn werden auf den Websites häufig Beispielaufgaben zur Verfügung gestellt – zur Vorbereitung, aber auch zur Klärung der Eignung.

Es stehen Ihnen sog. Self-Assessments zur Verfügung – Verfahren, die Ihnen aufzeigen können, ob die gewünschte Studienrichtung für Sie geeignet ist. Die Liste finden Sie auf unserem Infoblatt Studien- und Berufswahl: Links und Literatur.

Das Gespräch mit Studierenden oder Absolventinnen hilft, einen Eindruck über die Anforderungen eines Studienganges zu erhalten. Ebenso der Besuch von konkreten Vorlesungen an den Universitäten. Im sog. Buddy-System der Fachvereine der Universität Zürich wird beides vereint.